Das OMR Festival hat gezeigt, wie dynamisch sich die digitale Welt entwickelt. Zwischen Masterclasses, Talks, Meet-ups und vielen Gesprächen wurde deutlich, dass die großen Themen der Branche nicht isoliert zu betrachten sind. AI, Content, E-Commerce und Networking greifen immer stärker ineinander.
Zwischen AI-Hype und ihre tatsächliche Nutzung
AI war auch auf der OMR eines der dominierenden Themen. Die Entwicklung ist enorm schnell und viele Anwendungsfälle werden immer leistungsfähiger. Gleichzeitig lohnt sich ein realistischer Blick raus aus der eigenen Bubble auf die tatsächliche Nutzung.
Nicht alle Unternehmen und Mitarbeitenden arbeiten bereits aktiv mit KI. Viele Nutzerinnen und Nutzer schöpfen das Potenzial noch nicht aus. AI ist entsprechend nicht nur ein Tool-Thema, sondern auch eine Frage von Zugang, Befähigung und sinnvoller Integration in bestehende Prozesse.
Spannend ist außerdem die Rolle des Menschen. Auch wenn Aufgaben technisch an KI abgegeben werden können, bleibt Kontrolle wichtig. Menschen wollen verstehen, was passiert, und im Zweifel in der Lage sein, selbst einzugreifen.
GEO and AI Search verändern Content-Strategien
Ein weiteres wichtiger auf der Messe und auch im Voraus reichlich besprochener Hinweis: Content muss künftig nicht nur für Suchmaschinen und Menschen funktionieren, sondern auch für KI-Systeme.
GEO, also Generative Engine Optimization, verändert die Anforderungen an Inhalte. Heruntergebrochene Formate oder wie von Roland Eisenbrand genannt „Chunckies“ wie FAQs oder Kapitelunterteilung von Videos, Listen und gut aufbereitete Informationen werden wichtiger, weil sie leichter verarbeitet, zitiert und weiterverwendet werden können.
Insbesondere Plattformen wie YouTube und Reddit gewinnen in diesem Kontext an Relevanz. Ausführliche Videobeschreibungen, Kapitelstrukturen und ein gutes Verständnis von Community-Sprache und Erwartungen können entscheidend dafür sein, ob Inhalte in KI-generierten Antworten auftauchen oder nicht.
Prozesse neu denken in jedem Bereich
Im Bereich des Influencer Marketing entstehen durch AI neue Möglichkeiten und auch wenn man sich eventuell im ersten Moment fragt, was wir damit zu tun haben kann man die dort bestehenden Prozess und KI-Integrationsentwicklungen auf alle Bereiche übertragen. Besonders spannend ist die Frage, welche Prozessschritte bereits sinnvoll unterstützt werden, ob dies ausreicht oder noch mehr unterstütz werden sollte und wo menschliche Einschätzung weiterhin entscheidend bleibt.
AI kann Recherche, Analyse und Strukturierung erleichtern. Gleichzeitig ist die Erkenntnis, dass der Mensch weiterhin ein Auge auf die Prozesse der KI haben möchte und das Gefühl hat, die Aufgabe theoretisch weiterhin eigenständig machen zu können.
Networking bleibt ein zentraler Erfolgsfaktor
Neben allen technologischen Themen war jedoch ein Learning besonders präsent, und zwar die Unverzichtbarkeit des Persönlichen Austauschs.
Ganz egal ob beim E-Commerce Meet-up, in der Warteschlange, beim Kaffee -Event am Morgen vor der Messe oder zwischen zwei Talks. Viele wertvollen Kontakte entstehen ungeplant. Networking ist dabei kein Nebenprodukt, sondern aktive Arbeit. Wer sichtbar sein, Austausch schaffen und Beziehungen aufbauen möchte, muss selbst ins Gespräch gehen.
Unser Fazit
Die OMR hat gezeigt, dass die Zukunft des digitalen Marketings nicht nur durch Tools entschieden wird. Entscheidend ist, wie Unternehmen Technologie sinnvoll einsetzen, Inhalte strategisch weiterentwickeln und echte zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen.
AI, GEO und Automatisierung werden wichtiger. Aber genauso wichtig bleiben Neugier, Austausch und Menschlichkeit.
Ein kleiner Auszug des OMR Festivals:







